Regionalanästhesie

…Regionalanästhesie
 

 

Periphere Nervenblockaden
Abhängig vom geplanten operativen Eingriff, vom individuellen Gesundheitszustand oder speziellen Wunsch des Patienten werden periphere Nervenblockaden durchgeführt.
Auch zur postoperativen Schmerztherapie werden periphere Nervenblockaden durchgeführt.
 

Betäubungsverfahren bei Kataraktoperationen
Damit der Patient während des Eingriffs keine Schmerzen verspürt, ist eine örtliche Betäubung vorgesehen.
Bei der Peribulbäranästhesie wird das Betäubungsmittel neben den Augapfel gespritzt.
Der Einstich kann an mehreren Stellen durch das Augenlid oder durch den Bindehautsack erfolgen, meist im seitlichen Bereich des Unterlides oder im zur Nase gelegenen Lidwinkel.
Die Peribulbäranästhesie hemmt durch die Betäubung der Augenmuskeln die Beweglichkeit des Augapfels und erleichtert damit die Durchführung des Eingriffs. Bei diesem Verfahren wird meist auch der Sehnerv betäubt; solange die Betäubung anhält, kann der Patient nicht sehen und wird deshalb nicht durch das Operationlicht geblendet.
Vor der Einspritzung des örtlichen Betäubungsmittels wird in der Regel eine Verweilkanüle in eine Arm- oder Handvene gelegt, über die eventuell benötigte Medikament (z.B. Schmerzmittel) verabreicht werden können.
 
Intravenöse Regionalanästhesie
Die intravenöse Regionalanästhesie ermöglicht kürzere chirurgische Eingriffe an Ellbogen, Unterarm und Hand, Unterschenkel und Fuß.
Nach Anlegen einer Blutdruckmanschette und anschließender Stauung wird über eine Kanüle das Lokalanästhetikum in die Vene injiziert.
Die Extremität bleibt bis zur Öffnung der Stauungsmanschette betäubt.

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